Sonntag, 25. Oktober 2009

Die Reiserei hat begonnen...

...und hier wird wohl laenger nix los sein!
Da ich in unserem Reisemobil leider kein Internet hab werd ich eher keine Eintraege mehr machen koennen. Aber erstens komm ich ja auch bald zurueck und kanns euch persoenlich erzaehlen und zweitens gibts villeicht irgendwo noch die Zeit und Moeglichkeit um doch noch was zu schreiben!
Also bis demnaechst!
Haltet die Ohren steif
eeuer Thomas

Freitag, 16. Oktober 2009

Ethnic Soccer Festival

Auch hier konnte ich natürlich ohne Fußball nicht wirklich auskommen und deshalb haben wir (Matze und ich) uns Matze's Mitbewohnern angeschlossen und uns für das Ethnic Soccer Festival angemeldet. Das Turnier findet jedes Jahr im Hamilton statt und es nehmen Mannschaften aus sämtlichen in Neuseeland vorhandenen Volksgruppen teil. So gab es z.B. Teams aus China, Solomon Islands, Kambodscha, Somalia, Fidschi etc pp. Es gab Essen aus Südafrika, Sushi aus Südkorea, Zelte voll mit Fans der einzelnen Mannschaften. Wir hatten geschätzte 4 Fans und einen Ball:-)
Aber vor jedem Turnier steht auch hier das Training und die entsprechende Vorbereitung...und die war nun ja ausbaufähig! In unserer Mannschaft waren 15 Mann gemeldet und zum Training kamen in der Regel immer die gleichen 5-7 Mann. Treffpunkt war immer freitags um 15 Uhr und nach afrikanischer Zeitrechnung haißt das ca 15.30 Uhr. Ne Woche vor dem Turnier kannte ich ca 10 meiner 15 Mitspieler und wir hatten auch 2 Trainingsspiele gegen Somalis die beide sang und klanglos verloren wurden..na hallelujah!
Am Samstag morgen waren wir dann auch zunächst zu wenig Spieler, aber geschätzte 15 Minuten vor dem ersten Spiel waren wir dann vollzählig (12 Mann oder so).Hier seht ihr den wartenden Teil der Mannschaft, der Rest war noch im Bett oder so:-)Unsere Gruppe bestand aus Schotten, Altersschnitt 42,9 Jahre, robust und leider unser erster Gegner. Da hatten die noch Luft und konnten deshalb auch gegen uns gewinnen. Die 2te Mannschaft waren Maoris, die konnten zwar nicht besonders gut kicken aber von Rugby hatten die ne Ahnung und das ließen sie uns auch spüren. Wieder verloren. Und das letzte Spiel an diesem Tag war gegen die "Wontoks". Kein Plan wo die alle herkamen aber auch da hatten wir nicht viel zu holen. Auch ne Niederlage.
Also außer Sonnenbrand und frühem Aufstehn hatte der Samstag nicht viel zu bieten...
Das war so der harte Kern der "Ethnic Warriors":
Aber trotz der Niederlagen ließen wir uns den Spaß nicht verderben:Kaum zu glauben aber der 2te Tag begann noch bescheidener. Das erste Spiel in unserer Loser-Gruppe mussten wir mit 8 Mann beginnen und beendet haben wirs mit 10. Einer unserer Spieler musste Sonntags in die Kirche, 2 waren wegen roten Karten gesperrt, einer lag betrunken daheim im Bett und und und. Aber siehe da: kleine Systemumstellungen und wir konnten das Spiel gegen Kambodscha 2:0 gewinnen. Gut die waren im Schnitt nur 1,20m groß aber trotzdem:-)
Da kann man auch ma ein Päuschen gebrauchen wenn man für 3 mitrennen muss:Ich hatte meine Position im Mittelfeld verloren und durfte hinten den Libero machen. Bälle weghaun mit oder ohne Gegenspieler war angesagt. Das hatte ich wohl auch ganz gut im Griff denn alle weiteren Spiele wurden zu 0 gewonnen und nach unserem Elfmeterschießen gegen die Engländer wollten mich sogar Talentscouts für irgendein Team verpflichten, ohne Scheiß jetzt!!!
Hier seht ihr das glorreiche Team beim Elfmeterschießen gegen England (wär wohl auch das erste Mal gewesen dass eine, zumindest teilweise deutsche Mannschaft gegen England im Elfmeterschießen verliert:-)):Aber im Finale war dann Schluss! 3:0 verloren gegen die Chinesen. Wir hatten 3 Spiele in Folge mit insgesamt 10 Minuten Pause, geschätzte 4 Verletzte und null Kondition übrig. Da war dann Endstation:Aber 2ter beim Loser-Cup nach dem bescheidenen Samstag, der nicht wirklich vorhandenen Organisation und fast ohne Training war ein super Erfolg. Nur schade dass wir nächstes Jahr nicht zeigen können was wirklich drin wär wenn alles richtig laufen würde.
Aber es hat Spaß gemacht und ich hab viele klasse Leute kennen gelernt. Deshalb war es das auch schon wert.
Macht's gut!
Thomas

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Cape Reinga und der Weg heim

Das hier ist der letzte Post zu unserem Ausflug. Dann gibt es wieder aktuelle Infos über Alltägliches aus Hamilton.
Und es geht nun endlich hoch zum Nordkap Neuseelands: Cape Reinga.
Auf dem Weg dahin hatten wir unter anderem eine kurze Pause wegen Holzfällarbeiten. Und in der Zeit musste ich dringend eine wichtige Durchsage machen:Aber nachdem wir es uns noch mit einem Touri-Busfahrer verscherzt hatten kamen wir endlich am Cape an.
Hier der Leuchtturm vom Cape Reinga:Und hier die Nahaufnahme:An dieser Stelle trifft die Tasmanische See auf den Pazifischen Ozean:Hier auch zum Nachlesen:Noch ein paar weitere Bilder vom Cape und Umgebung:Und auf unserem Rückweg gingen wir noch einer äußerst spaßigen Sportart nach: Sanddünenrodeln!!!!
Hier der Test aufm Idiotenhügel:Und das war unser glorreiches Wettrennen die steilste Sanddüne hoch:1. hab ich verloren und 2. war ich in meinem ganzen Leben noch nie so erschöpft. Es war auf jeden Fall ein rießen Spaß und auch wenn meine Sonnenbrille dran glauben musste hat es sich gelohnt.
Auf dem Heimweg zurück nach Ahipara machten wir noch einen Abstecher zur "90 Mile Beach". Strand so weit das Auge reicht und dazu noch einen Sonnenuntergang der seinesgleichen sucht. Aber zunächst mussten wir unser Auto wieder aus dem Sand ausbuddeln nachdem Matze uns seine Rallye-Qualitäten zeigen wollte:Dann gab es aber genug Zeit für schöne Bilder:Und am nächsten Tag ging es von Ahipara weiter nach Süden. Dort machten wir noch in Opononi halt und nutzten diese Möglichkeit gleich zum Angeln. 3 Stunden, 10 Meter Angelschnur und 7 verlorene Gewichte später konnten wir mit einem kollossalem Fisch den Heimweg antreten:Schließlich an unserem letzten Tag besuchten wir noch den Waipoua Forest mit seinen gigantischen Kauri-Trees. Um die 2000 Jahre alt sind manche dieser Bäume und bis zu 52m hoch:Aber dann hatten wir auch genug gesehn und erlebt für diesen Ausflug und es hieß schnellstmöglich durch den Feierabendverkehr von Auckland zu kommen. Und auf dem Heimweg hab ich mir das Erlebte in aller Ruhe nochmal durch den Kopf gehn lassen:-)